01 – Von Port d’Andratx nach Sant Elm

Pablo serviert mit unglaublicher Herzlichkeit das Frühstück. Weniger Plastik bei Marmelade & Co. wäre schön, aber wir dürfen Müsliriegel und noch nicht gefuttertes Obst mitnehmen – perfekt, danke. Der Weg führt um die Bucht zum Club de Vela. Uns begleitet ein strahlendblauer Himmel und das dadurch tiefblaue Meer. Am Pas Vermell kommen wir am „Schrein“ vorbei und machen Picknick mit Aussicht auf die Insel Sa Dragonera und das Ziel Sant Elm. Die Tagesetappe ist 10 km kurz mit 460 m rauf und runter, nur der Abstieg ist etwas ermüdend, aber dann sind wir schon am Hostal Dragonera, kurzer Kaffee und ab ins noch frische Meer.







Ortsbummel bis Es Molí, wo wir Fusionsküche genießen. Ob „Made im Speck“, nee es ist Kalamar vom Grill und heißt auch so, oder Lachs mit Teriyaki-Soße, alles ist lecker, aber vielleicht nicht so richtig ursprünglich mallorkinisch. Satt und zufrieden und unser Urlaubsglück fühlend „wandern“ wir zurück zum Hostal und träumen von den weiteren (kleinen) Abenteuern. Morgen wartet:
Sa Dragonera


Nach der Nacht im Hostal Dragonera frühstücken wir mit dem gefühlt langsamsten Frühstücksbuffett-Kaffeeautomaten der Welt. Dann ab zum Anleger des Boots zur Insel, online-Tickets kaufen, tauschen gegen echte Papierexemplare, rauf auf’s 9:45 Boot und in 15 min hinüber.

Auf Sa Dragonera gibt es außer einem Infocenter zu Fauna & Flora und dem Klohäuschen nichts. Halt, es gibt die Pfade zu den drei Leuchttürmen, wovon wir den Aufstieg zur Ruine des ältesten nehmen. Auf dem Rücken des Drachens werden wir den Pfad hoch zum Far Vell, dem alten Leuchtturm auf 320 m Höhe nehmen.

Auf den Pfaden lauern Monster auf Touristen (oder deren Futter).

Wer rastet, hat bestimmt Minidrachenfutter – also rasen sie die Beine hoch bis zu den Händen, die tierbekannt meist die Futterhalter sind.

Irgendwann sind wir oben und können nicht viel mehr machen, als die Aussicht nach Osten zu genießen.

Um 15:00 fahren wir nach 8 km mit 360 m rauf/runter zurück nach Sant Elm. Badesachen anziehen und schnell noch ein Bad im Meer, bevor es unter die Dusche und zum Abendessen geht.